Line-Up


Dienstag 27.01.
Iara Serodio Quintett
Dog Soup
ASANT



Mittwoch 28.01.
personne
eleven seconds
KAU & blu quartet


Donnerstag 29.01.
Lara Grogan
Moritz Kröger Quartett
KLSD

Iara Serodio Quintett

Matt, Glänzend, Fließend oder neu?
In der neu formierten Besetzung bestehend aus Tenorsaxophon, Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug entwickelt die Saxophonistin Iara Serodio mit ihren Kompositionen und Arrangements eine eigene musikalische Sprache.
Dabei liegt der Fokus unter anderem auf dem Erzeugen von Klangfarben, dem Erzählen von
Geschichten sowohl musikalischer, als auch sprachlicher Natur und der Verschmelzung
bestimmter Stile des Jazz.
 
Iara Serodio — Tenorsax
Lilith Walkenhorst — Gesang
Liam Möller — Gitarre
Xaver Feest — Kontrabass
Jakob Görris — Drums 

Dog Soup

Dog Soup fungiert als Meta-Instrument. Durch zahlreiche gemeinsame Sessions entwickelten die vier Kölner Musiker:innen eine gemeinsame Stimme. Gegenseitiges Vertrauen führt zu einer Spielweise, die einen eigenen Organismus suggeriert, der blitzschnell auf Veränderungen und Impulse reagiert. Damit kreiert die Band lange, dichte Spannungsbögen, in denen geräuschhafte Elemente auf theatralische Momente treffen. Klare Entscheidungen führen zu Überraschungen, sodass das Meta-Instrument Dog Soup ein individuelles Verständnis von Schönheit erschafft.
 
Philipp Hayduck — trombone
Ben Jones — saxophone
Anna Größbrink — bass
Marius Lamm — drums

ASANT

ASANT ist das deutschsprachige Indie Pop Projekt um den Musiker Jan Liesefeld.
Hamburger Schule trifft auf new wave und groovige Gitarrenriffs, Melancholie und
Euphorie gepaart mit der mal rauen, mal verträumten Stimme von Jan Liesefeld, der
Geschichten aus dem Alltag erzählt und dabei, fast nebensächlich, die großen Themen
des Lebens verhandelt.
Bereits seine erste Single schaffte es in den WDR-Hörfunk. Unter dem Namen ASANT
veröffentlichte der Multi-Instrumentalist 2019 sein erstes Album „Wir bitten zum
Tanz“. 2021 wurde der Song „Teil der Erinnerung“ u.a. von Christopher Annen
(AnnenMayKantereit) für die new-heimat-sounds Compilation 2021 ausgewählt. In 2024 veröffentlichte die Band eine Reihe von 4 Singles und spielte u.a. auf dem
KPiP Festival in Rheinberg und dem [wa:|wa:] Festival in Düsseldorf. Außerdem erhielt der Song „Schatten“ im November 2024 eine Plazierung in der populären Spotifyplaylist „Fresh Finds“, was der Band tausende Plays und neue Follower einbrachte. 
Mit Unterstützung des Kulturamts Köln, produziert die Band gerade ihr zweites Album „Fremd in der Welt“, das im Januar 2026 auf Vinyl erscheinen wird. Mit dem ASANT-Bandprojekt arbeitet Jan in unterschiedlichen Formationen – ob Solo-Acoustic, als Duo, Trio oder ganzer Band.
 
Jan Liesefeld — Vocals, Gitarre
Hiromi Hiomata — Bass
Johann Zeijl — Keys
Jan Kreisel — Drums

personne

Anna Girsberger, Paul Studer und Basil Schreyer mussten sich finden. Alle in den frühen 00er Jahren geboren und in den Spannungsfeldern von digitalem Dopamin, virtualisierten Begegnungen und Late Stage Capitalism sozialisiert, sind sie bereit, die Schnelllebigkeit abzuschütteln. Sie sehnen sich nach Bedeutung jenseits des Sichtbaren und nach echten Verbindungen. «attention economy» ist Kritik einer Welt, die sich zunehmend über Präsenz definiert, und ihr Gegenentwurf in einem: Analoge, warme, menschliche Musik, die Assoziationen mit den surrealen Pop-Welten von Aldous Harding, der kompromisslose Ehrlichkeit von Sophie Hunger und den lyrischen Tiefen von Adrienne Lenker weckt. 
Drei sehr eigensinnige Charaktere mit unterschiedlichen musikalischen Backgrounds treffen aufeinander, die aus ihren Gegensätzlichkeiten gemeinsame Kraft schöpfen. «Wir schlagen uns gern die Köpfe ein, aber bewusst und immer auf die bestmögliche Art», so die Band. Aus hitzigen, leidenschaftlichen Diskussionen destilliere sie ihren Eifer. Wie ein Feuer, das auf Zunder trifft, nehmen personne im Mai 2025 ihre erste EP auf, die Aufnahmen zusammen mit dem deutschen Produzenten Phil Eulgem sind in kurzer Zeit ereignisreich und ergiebig. 
 
Anna Girsberger — Piano, Vocals
Paul Studer — E-Bass/Synth-Bass
Basil Schreyer — Drums

eleven seconds

eleven seconds ist ein fünfstimmiges Jazzensemble, das sich über ihre Begeisterung zum Vokaljazz gefunden hat. Von leisen emotionalen Balladen bis zu selbst arrangierten uptempo jazztunes ist bei ihnen alles zu erwarten.
Durch ihre „Longdistancebandship“ wurden sie erfinderisch und zeigen vor allem Präsenz im Internet. Im Juli 2025 haben sie erfolgreich beim internationalen a-capella Wettbewerb Vokal.total den 2. Preis gewonnen und machten dort ihr Wettbewerbsdebut.
 
Kayla Meyer — Sopran
Merle Böwering — Sopran
Carolin Smykla — Alt
Tilman Brand — Tenor, Arrangeur
Tobias Happ — Bass

KAU & blue quartet

„Unknown Waveforms“ ist das zweite Album des Brüsseler Trios KAU, erschienen am 10.10.2025 auf Sdban Records. Das neue Werk setzt bewusst auf Atmosphäre statt auf starre Formate und erweitert den Bandsound erstmals um ein Kölner Streichquartett namens Blu Quartet
Der Sound zeigt sich dabei offener und unmittelbarer: Er lebt von menschlicher Verbindung, live eingefangener Energie und kreativer Spontaneität. KAU entwickelt eigene, zeitgenössische Interpretationen instrumentaler Musik und schöpft aus einem breiten Spektrum an Einflüssen – von Jazz und Hip-Hop über klassische Musik bis hin zu elektronischen Klangwelten.
 
Katharina Koch — violin I
Louise Ullrich — violin II
Margo Trofimov — viola
Muriel Bonn — cello
Jan Janzen — keys
Matteo Genovese — bass
André Breidlid — drums

Lara Grogan

Elisabeth aus Dudelange, Veit aus Echternach, der Werwolf von Bettemburg… Dies sind einige der Geschichten, die Lara Grogan in ihrer neuen Sammlung von Songs vorstellt, inspiriert von den wenig bekannten Erzählungen und Legenden aus Luxemburgs Vergangenheit. Begleitet von ihrer Band in einem Folk-Rock Sound erweckt sie diese Geschichten auf eine Weise zum Leben, die sich auch heute relevant anfühlt. 
Dabei erforscht sie zeitlose Themen wie Kommunikation, Selbstvertrauen, den Mut zur Veränderung und die Komplexität der menschlichen Natur. Mit diesem Projekt möchte Lara ihre Leidenschaft für das Erzählen von Geschichten teilen und das Publikum dazu einladen, die luxemburgischen Sagen neu zu entdecken und ihre überraschenden Verbindungen zur Gegenwart auf frische Weise zu erkunden.
 
Lara Grogan — Gesang, Gitarre, Klavier
Liam Möller — Gitarre
Tristan Sorg — Kontrabass, Backing Vocals
Jonas Heck — Schlagzeug

Moritz Kröger Quartett

Das Moritz Kröger Quartett ist ein junges Jazzquartett aus Köln, bestehend aus  Studierenden der HfMT Köln. Die Band spielt überwiegend Eigenkompositionen von Posaunist Moritz Kröger. Der Sound bewegt sich im modernen Jazz und orientiert sich u. a. an Avishai Cohen oder Marquis Hill: gesangliche, einprägsame Melodien, getragen von schönen Harmonien und einem treibenden Groove.
 
Moritz Kröger — Posaune
Lion Lauer — Klavier
Thomas Bailey — Kontrabass
Jack Wang — Schlagzeug

KLSD

KLSD ist ein automatisches Sound-Bias-Design. Durch den Einsatz eines begrenzt patentierten Schrägverzahnungskonzeptes in der Besetzung und den musikalischen Strategien reagiert die Band sofort auf Schlupfereignisse und bringt die Kraft direkt auf den Boden. Es gibt keine Kniescheiben, die verschleißen könnten, und die Belastbarkeit ist nahezu unbegrenzt. KLSD  integriert sich nahtlos in das Venue, ohne Rattern, Einschaltgeräusche oder übermäßige Wartungsroutinen und sorgt gleichzeitig für maximale Kurzweiligkeit, weniger Wartezeiten und niedrigere Störfaktoren.
Die Band KLSD (Krön – Löbner – Sonnenschein – Drach) formierte sich im September 2021. In der ungewöhnlichen Besetzung mit zwei elektrischen Gitarren, Schlagzeug und Altsaxofon entsteht ein Klangbild, dessen zugrundeliegende Strategien sich konsequent zwischen den Polen von Komposition und Improvisation bewegen. Das Repertoire speist sich aus gemeinsamen Konzepten der Bandmitglieder und lässt Genregrenzen ebenso selbstverständlich hinter sich wie feste Rollenzuschreibungen.
Trotz räumlich voneinander getrennter Lebensmittelpunkte steht das kollektive Arbeiten im Zentrum: Material wird gemeinsam entwickelt, individuell interpretiert und im Zusammenspiel neu geformt. Daraus resultiert ein Bandsound, der sich gängigen Kategorisierungen entzieht und gerade durch seine druckvolle Fragilität überzeugt. 2024 wurde KLSD mit dem Mitteldeutschen Jazzpreis ausgezeichnet; zudem erhielt die Band den Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion Ermer Stiftung. Das Debütalbum „KLSD_1“ erschien im Januar 2025.
 
Max Löbner — Elektrische Gitarre 
Fridolin Krön — Elektrische Gitarre
Julian Drach — Saxofon/FX