Line-Up


Dienstag 09.06.
Emily Velroyen
Anna Rey
Running Nose



Mittwoch 10.06.
Aoife O'Brien
Liam Möller Quintett
LIYO


Donnerstag 11.06.
Lilli Kornhuber
Tryfon Typou Trio
katrya's WUSATY FUNK tribute

Emily Velroyen 

Emily Velroyen steht für Deutschen Dream Pop mit verschachtelten Lyrics.
 „bin hier um dich kurz was fühlen zu lassen“ mit diesem Anspruch setzt sich die 22-jährige ans Klavier und packt die Zeilen aufs Papier. 
Im Kaleidoskop von Emilys Songs fallen spannende Harmonien mit einprägsamen Melodien und Texten zusammen zu farbenfrohen Klangbildern. Velroyens Lieder behandeln Themen wie Freiheit, Fantasie im unperfekten Umstand und Authentizität. Sie selbst beschreibt ihre Musik als „Ermutigung, sich frei zu machen und allein im Neonlicht zu tanzen, unter Galaxien aus Plastik nach Sternschnuppen zu greifen und sich immer wieder zu trauen, die Perspektive zu wechseln. “ Besonders die Kombination aus klassisch ausgebildeter Gesangsstimme und klassischem Altsaxophon, gepaart mit einem Lo-fi-Sound und Songwriting à la Alice Pheobe Lou erzeugt eine eine spannende Mischung aus Klassik, Jazz und Pop.  
 
Emily Herms – Gesang und Songwriting 
Antonia Schelenz – Gesang 
Merle Böwering – Gesang 
Pia Niepmann – Bass 
Lilian Eicks – Altsax
Johnny Walker – Drums 
Lukas Roth – Keys
Deniz Yekebas – Gitarre

Anna Rey 

Anna Rey mit A, wie aller Anfang.
A wie aber, anzweifeln , nachhaken, hinterfragen. 
A wie Aaaaah!, oder Aha!, wie alles oder nichts. 
Aufbrechen, Antworten suchen und niemals finden.
A wie Ambivalenz und Antonym, weil im Widerspruch Wahrheit steckt. Augen schließen und abheben. In frischer kölscher Besetzung mit Liam Möller (Gitarre) und neuen Stücken.
 
Anna Rey – Gesang, Piano 
Liam Möller – Gitarre, Fx
 

Running Nose 

Post Avantgarde Jazz so bezeichnen die drei Musiker*innen Ihre Musik. Das Trio ergründet Höhen und Tiefen ganz ohne Bass, dabei verschwimmt der Hintergrund der Musiker*innen in Bejing, Yamoussoukro und der Oberlausitz in einem atemberaubenden Strudel der aktuellen improviserten Musik. Für den Gitarristen Buchuan Zheng war die Besetzung seines Trios ganz klar. Zu der Saxophonistin Tara Sarter und dem Schagzeuger Felix Neumann hat er eine ganz besondere Verbindung gespürt. In Ihrer gemeinsamen Arbeitsweise entsteht eine herausfordernde Musik, die unvorhersehbar bleibt. Die drei Musiker*innen empfinden die Kompositionen Zhengs als Spielwiese des Experimentierens und haben in Ihrer Jugendlichkeit eine schon fast altersweise Offenheit jedes Konzert neu und anders zu gestalten. Die akademisch anmutenden Kompositionsstukturen werden von dem Trio mit einer Punk Attitüde performt. Dieses Zusammenspiel ist frisch locker und als Bandsound stark und überzeugend.

Buchuan Zheng – Gitarre 
Tara Sarter – Saxophon
Felix Neumann – Schlagzeug
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Aoife O’Brien 

Aoife O’Brien ist eine irisch-britische Singer-Songwriterin, die seit sechs Jahren in Reykjavík lebt und nun sechs Monate in Köln verbringt! Sie schreibt ehrliche und ausdrucksstarke Kompositionen, die den Text in den Vordergrund rücken. Stark beeinflusst wird sie von Alternative Pop und Jazz.


Aoife O’Brien – Gesang
Simon Pesch – Piano
Liam Möller – Gitarre
Gabriel Spindler – Bass
Jonas Heck – Schlagzeug


Liam Möller Quintett 

Das Quintett um Gitarristen Liam Möller entspringt der jungen Kölner Jazzszene. 
Mit Microwave Music vereint die neue Formation vertraute musikalische Partnerschaften zu einem frischen, klanglich erweiterten Ensemble.
Im Fokus steht die Forschung nach mitreißenden Klangtexturen durch Instrumentierung und ambivalente Rollenverteilung.
Offen, frei morphende Klangwolken auf einer groovigen Basis, die der Musik Erdung und zugleich Beweglichkeit verleihen.
 
Bennet Agah – Tenorsax
Carlotta Armbruster – Posaune 
Liam Möller – Gitarre, Komposition 
Xaver Feest – Kontrabass 
Jonas Heck – Schlagzeug

LIYO

LIYO ist kein leises Versprechen, sondern ein offenes Statement. Die 20-jährige Sängerin und Songwriterin macht deutschsprachigen Indie-Pop-Rock mit Haltung, Druck und genug Emotion, um auch die letzte Reihe wachzurütteln. Ihre Songs klingen, als hätte jemand NDW, Indie-Pop und Gitarrenrock in einen emotional leicht angeschlagenen Plattenbau geworfen und genau dort die Wahrheit gefunden. 
LIYO schreibt über kaputte Situationships, gesellschaftliche Schieflagen und dieses nervige Gefühl, in einer Welt zu leben, die lieber alles wegdrückt, als wirklich hinzuschauen. Ihre Texte treffen, manchmal auch da, wo’s kurz wehtut, aber immer mit Herz und einem Augenzwinkern. Bühne kann sie, seit sie denken kann: Theater, Musicals, Applaus. Mit zwölf fing sie an, eigene Songs zu schreiben, und bringt nun ihre eigene Musik raus. Live ist LIYO laut, direkt und gerne mal einen Tick zu ehrlich. Zwischen Drama, Selbstironie und klarer Ansage passiert da mehr als nur ein Auftritt.
LIYO will nicht gefallen. LIY0 will, dass man was fühlt. Und zwar richtig.
 
Lioba Jakoby – Gesang
Manuel Breitzke – Gitarre 
Marinus Olbrich – Schlagzeug 
Sebastian Lohmar – Bass 
Lion Lauer – Keys

Lilli Kornhuber 

Kunst mit Gänsehautgarantie – dafür steht das 2024 gegründete Lilli Kornhuber-Quartett, das durch vertrautes Zusammenspiel Musik erzeugt, die tief berührt. Lili schreibt starke Melodien und Texte, die wirken. Themen wie Heimat, Gott, Familie und Feminismus spielen wesentliche Rollen und werden in der im Oktober 2025 veröffentlichten Debüt- EP „ok, solved my drama, let’s go!“ besungen. Derzeit ist sie im Kreativprozess für ein Album, dass sich „Sprachlosigkeit und Wort“ in all seinen Facetten widmet und mit reduzierter Sprache, Gedichten, Fragen sowie absurden Gedanken Ausdruck findet. Musikalisch vereint sie Walking Bass, Beats, Improvisation und Samples in Jazz- und Pop-Strukturen. Erweitert wird die Musik mit einem Streichquartett.
„Ein tief energetischer Sog an der Schnittstelle zwischen Wahnsinn und Zärtlichkeit“
 
Lilli Kornhuber – Gesang 
Thomas Bailey – Bass
Lukas Langguth – Klavier 
Jonas Heck – Schlagzeug 
Kaddi Koch – Violine
Rebecca York – Violine 
Margarita Trovimof – Viola 
Tabea Hörsch – Cello

Tryfon Typou Trio 

Gegründet im Sommer 2025 in Köln vom Pianisten Tryfon Typou, erforscht das Tryfon Typou Trio einen modernen Klang, der tief in der Sprache der Jazztradition verwurzelt ist. Gemeinsam mit Tristan Sorg (Kontrabass) und Enyalios Evangelou Papadopoulos (Schlagzeug) entwickelt das Trio einen zeitgenössischen Ansatz, der Struktur und Freiheit in Balance hält.
Ihre Musik bewegt sich zwischen lyrischer Klarheit und roher, ursprünglicher Energie – zwischen Form und 0ffenheit, Komposition und Intuition. Das Ergebnis ist ein dynamisches Zusammenspiel, das sowohl Individualität als auch kollektiven Ausdruck widerspiegelt. 
Die Musiker lernten sich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennen, wo ihr gemeinsames Verständnis von Dialog und gegenseitigem Vertrauen die Grundlage für die zentrale Idee des Trios bildete: gleichberechtigte musikalische Unabhängigkeit durch ständige Interaktion.
 
Tryfon Typou – Klavier, Komposition 
Tristan Sorg – Kontrabass 
Enyalios Evangelou Papadopoulos – Drums 

katrya’s WUSATYI FUNK tribute

Elektrische Kombinationen aus Folk-Motiven, tiefgründige Texte und funky Grooves, verpackt in einer nostalgischen 70er-Jahre-Ästhetik: Dieses Projekt handelt davon, wie selbst in den dunkelsten Zeiten authentische musikalische Juwelen erblühen können. So durchbrach Anfang der 60er bis Ende der 70er Jahre ein kraftvoller Strom des „Schnurrbart-Funks“ die sowjetische Diktatur und das Informationsvakuum. Er steht als kollektives Bild für eine Generation von Musiker:innen, die Funk, Soul und Progressive Rock mit ukrainischer ldentität verflechten. Gemeinsam mit dem Publikum begeben wir uns auf eine Reise, um diese einzigartige Epoche zu erforschen und heutiger Perspektive neu zu interpretieren.
 
Kateryna Shabelko – Gesang, Arrangement 
Oleksandra Monda – Gitarre 
Oleksii Bogolyubov – Klavier 
Jack Wang – Schlagzeug
Tristan Sorg – Bass
Bennet Agah – Tenor Sax/Flöte 
Leonora Tomanoski – Alto Sax
Kateryna Kravchenko – Backing Vocals 
Daria Kaidalova – Backing Vocals